Smart City-Labor Oldenburg


Welche Projekte findet der Leser hier? Wieso gibt es diese Projekte? Welche Ziele werden dabei verfolgt?

Die Neugestaltung des stillgelegten Fliegerhorsts bietet der Stadt Oldenburg die einmalige Gelegenheit, sich als Vorreiter für die Entwicklung von Smart City-Konzepten für vergleichbare Kommunen und Städte in Deutschland und Europa zu positionieren. Der 3,9 ha große Teilbereich des Fliegerhorst ist als erklärtes Ziel der Stadtentwicklungspolitik Oldenburgs explizit als „lebendes“ Labor für die Erprobung neuer Smart City-Technologien, u.a. aus den Domänen Energie, Mobilität und Schwarz- und Grauwassernutzung ausgewiesen. Das ehemalige Fliegerhorst-Gelände gilt somit als ein exzellenter Nukleus für die Demonstration der regionalen Energiewende mit neuen Technologien, Energie- und IT-Dienstleistungen sowie Geschäftsmodellen. Mit dem Energetischen Nachbarschaftsquartier, in dem der Energiebedarf der Quartiersbewohner zum größten Teil mit lokal erzeugter Energie gedeckt werden soll, ist 2018 das erste Projekt im Reallabor gestartet. Die einschlägigen Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung in Oldenburg und Weser-Ems arbeiten zusammen mit regionalen Unternehmen und der Stadt Oldenburg daran weitere Forschungsvorhaben im Reallabor zu etablieren. Hierbei wird ein technologie- und themenoffener Ansatz verfolgt, der die Ziele der Smart-City-Strategie der Stadt Oldenburg bedient und den Mensch in den Mittelpunkt der technologischen Entwicklung stellt.
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